Bei noch frischen Frühlingtemperaturen fiel mit dem Spatenstich im April 2024 der Startschuss für den Bau des ersten Auszubildenden-Wohnheims in Freiburg. Die Freiburger Stadtbau ergreift mit WIR:SÜD die Initiative, speziell für die Bedarfe von Auszubildenden Wohnraum zu fairen Mietpreisen bereitzustellen. Oberbürgermeister Martin W. W. Horn betonte beim Spatenstich mit zahlreichen Gästen: „Bei der Wohnbauoffensive für Freiburg haben wir bewusst auch das Thema Wohnen für Auszubildende in den Fokus genommen. Mit diesem innovativen Projekt bieten wir Arbeitgeberinnen und Arbeitgebern bald die Möglichkeit, ihre Azubis mit Wohnungen zu versorgen.“ Die Wohnbauoffensive hat das Ziel bis 2030 2.500 neue Wohnungen für Freiburg zu schaffen. Der FSB kommt dabei eine Schlüsselrolle zu. „Eine Vielzahl neuer Wohnungen konnten wir bereits fertigstellen. Rund 1.000 werden in 2025 im Bau sein und bis 2030 werden kontinuierlich weitere Wohnbauprojekte hinzukommen“, so Dr. Magdalena Szablewska, technische Geschäftsführerin der FSB. „Trotz nicht immer einfacher Rahmenbedingungen verfolgen wir somit konsequent das Ziel, den angespannten Wohnungsmarkt zu entlasten.“ „Von den über 11.000 Wohnungen, die wir als städtische Wohnungsbaugesellschaft vermieten und verwalten, ist der überwiegende Teil sozial gefördert, also sehr fair im Mietpreis, was vor allem einkommensschwächeren Mietenden zugutekommt“, betont der kaufmännische Geschäftsführer der Stadtbau Dr. Matthias Müller. „Mit WIR:SÜD können Unternehmen ihren Nachwuchs fördern und sich mit einem Mietmodell bei der Freiburger Stadtbau an der Schaffung von günstigem Wohnraum beteiligen.“
Mit dem zweiten Wohnbauprojekt auf der gegenüberliegenden Straßenseite, das parallel zum Azubi-Wohnprojekt realisiert wird, errichtet die FSB weitere 100 neue Wohnungen. 31 sind öffentlich gefördert, 15 werden freifinanziert und 54 stehen als Eigentumswohnungen zum Verkauf. Aus einer Mehrfachbeauftragung war 2020 der Entwurf des Architekturbüros Lanz Schwager aus Konstanz als Sieger für beide Projekte hervorgegangen. Insgesamt